Fangbericht: Zander, Hecht, nein Donaulachs
Seit mehr als 2 Jahren befische ich nun die Enns, um endlich einen großen Huchen zu fangen. Schon sehr bald wurde ich mit Fischen belohnt – mein allererster Wurf auf Huchen brachte mir einen Sechziger. Unglaublich eigentlich! Einige Zeit danach konnte ich dann einen sehr großen Fisch an die Angel bekommen, leider verlor ich ihn im Drill – der Haken schlitzte aus. Ab diesem Zeitpunkt habe ich unzählige Tage am Wasser verbracht, konnte noch einige kleine Fische überlisten. Im Sommer beim Forellenangeln steigerte sich mein Personal Best dann noch einmal auf 65 Zentimeter.
Eine Welt brach für mich zusammen, als ich hörte, dass in meinem Huchenrevier auf einmal das Angeln erst ab Mai erlaubt sein sollte. Die halbe Saison noch vor mir glaubend, war sie auf einmal zu Ende, und mein alter Bekannter, der Großhuchen in der Außenkurve, trat in weite Ferne…
Nun, man muss sich immer Ziele setzen und somit konzentrierte sich meine Winterangelei seit der Hiobsbotschaft auf Großzander in der Donau. Gestern war wieder so ein Tag, an dem mich nichts zu Hause halten konnte und ich verbrachte fast den ganzen Tag am Wasser. Von Hotspot zu Hotspot pendelnd, von Revier zu Revier vergingen die Stunden, ohne auch nur einen einzigen Fischkontakt. Zum Ende hin entschied ich mich dann doch, noch einmal zu den Buhnenfeldern zurückzukehren, obwohl diese im Winter bisher immer eher wenige Zander beherbergt hatten.
Ich montiere also einen 18cm No-Action-Shad (den stinkenden von Fox) und zähle meine Würfe runter. Dort vorne in diesem Eck, dachte ich, habe ich im Sommer einen schönen Hecht überlisten können und als ich gerade so vor mich hinträume, bekomme ich einen brachialen Schlag ab. Sofort schaltet sich der Autopilot ein, Anhieb sitzt, Adrenalin eingespritzt, der Drill beginnt. Schwere Kopfstöße lassen mich sofort an meinen Zielfisch denken, den Großzander. Der Fisch rührt sich kaum von der Stelle. Hin und wieder kommt er an die Oberfläche und rollt sich. Eigenartig, denke ich, und als der Fisch näher kommt, sehe ich einen dunklen Rücken. Also doch ein Hecht?
Mittlerweile stehe ich bis zu den Knien im eisigen Donauwasser und drille und drille. Am leichten Zandergerät ein ernstzunehmender Gegner, dieser Hecht! Hecht? Moment, was ich sehe, lässt mich erstarren: Ein großer Huchen hat sich den Shad geschnappt und macht sich erneut auf den Weg in die Hauptströmung. Endlose Minuten später taucht der Donaulachs wieder vor meinen Füßen im seichten Wasser auf – den Kescher kann ich mir getrost sparen. Ich bugsiere den Fisch entlang der Buhne zwischen die wasserdurchspülten Steine und versuche, ihn an der Schwanzwurzel zu packen, aber der Fisch wehrt sich und setzt erneut zum Sprint an! Alles oder nichts! Ich lasse die Rute ins seichte Wasser fallen, werfe mich auf den Kontrahenten und umarme ihn innig. Es gelingt mir, den Fisch zu landen. Klatschnass bei minus 3 Grad stehe ich da und zittere am ganzen Leib, aber nicht etwa, weil mir kalt ist. Ich kann es kaum glauben und stoße einen Urschrei aus. Das Schicksal ist unergründlich…
Die Maße: 99cm und 9,6Kg
Tight Lines,
Andreas Zachbauer
Oli Keller
| Island | Faxaflói, Helguvík |
| Angelmethoden | Brandungsangeln, Klippenangeln, Naturköderangeln |
| Fischarten | Dorsch, Schellfisch, Wittling, Köhler, Steinbeißer, Kliesche, Flunder, Scholle, Rotzunge, Leng, Dornhai ,Sternrochen, Rotbarsch, Seeteufel, Heilbutt |
| Sprachen | Deutsch, Englisch, Isländisch |
| Kontakt/Buchung | oli.keller(at)angelguiding.com |
Das Brandungsangeln auf Island, darf man sich nicht wie in Deutschland vorstellen. Anstatt der Wathose sind hier kräftige Bergschuhe mit einem starken Profil angesagt. Bei uns in Deutschland stehen wir am Strand im feinen Sand. Auf Island ist der Strand sehr knapp bemessen. Hier wird von den steinigen Küsten aus geangelt. Um auf die besten Plätze (Hotspots) zu kommen, sind oftmals einige Kletterkünste gefragt. Da der Fels durch die Brandung oft sehr naß ist und die Felsvorsprünge scharf sind, sind außer den Bergschuhen noch gute Handschuhe gefragt. Der Transport der Angelausrüstung wird nicht, wie im Gebirge üblich von Ortsansässigen Trägern erledigt (kleiner Scherz am Rande) sondern wird am besten per Rucksack bewältigt. Der Rucksack ist deshalb so wichtig um beide Hände für das Klettern frei zu haben. Um nicht sinnlos den ganzen Tag, die Bergziege zu spielen und nichts zu fangen, ist es ratsam sich einen Angelguide vor Ort zu suchen.
Einer der sein Handwerk versteht und auch euch versteht, ist der Deutsche Oli Keller. Oli kam der Liebe wegen nach Island und arbeitet dort hauptberuflich als Angelguide. Das Brandungsangeln auf Island ist eine aufregende Angelegenheit. Gerade im Frühjahr uns Sommer kommen die Fische nah an die Küste und verfallen in einen absoluten Fressrausch.
Folgende Fischarten werden hier gefangen: Dorsch, Schellfisch, Wittling, Köhler, Steinbeißer, Kliesche, Flunder, Scholle, Rotzunge, Leng, Dornhai ,Sternrochen, Rotbarsch, Seeteufel und ab und zu Heilbutt. Befreundete Taucher berichten von regelmäßigen Sichtungen von Heilbutt an den meisten Orten, wo auch wir fischen. Ab ca. Juni sind grosse Makrelenschwaerme im Angelgebiet vorhanden, wo man einfach mal zig Kilos innerhalb einer Stunde ziehen kann.
Nützliches
Für alle Kulinariker unter uns: Ich habe eine Website entdeckt, die eine Auflistung von Herstellern von Fischwaren in Östereich anbietet.
Fangbericht: Spanische Zander und Barsche
Norbert Weier vom Bavarian Guiding Service hat mir die Tage einen Fangbericht aus Spanien geschickt, den ich euch nicht vorenthalten möchte:
“Ich war von Samstag bis Mittwoch 3 Tage in Spanien. 2 Tage fischten wir am unteren See (Stausee Riba Roja) wo BGS Unterkünfte direkt am Wasser anbietet. Am oberen Stausee Embalse de Mequinenza fischten wir auch einen Tag. Von den Unterkünften sind es mit dem PKW ca. 5 Min zum Steg “Tamariu” wo BGS Boote stationiert hat. Am oberen See fischten wir mit Lauben am Dropshot System und das funkionierte sehr gut. Durch die Regenfälle in letzter Zeit veränderte sich der Wasserstand am oberen See und stieg täglich um ca. 50 cm. Das schlug den Zandern auf den Magen und wir mußten uns sehr bemühen, um erfolgreich zu sein. Mein Freund Johann und ich konnten aber mit viel Mühe und Platzwechsel 14 Zander bis 76 cm und einige Barsche bis 44 cm fangen. Am Abend nach der Heimkehr rief mich Peter Malik an und erzählte mir, dass sich das Wasser stabilisiert hat, und die Zander im wahren Freßrausch sind. Die letzten 2 Tage befischten wir dann den unteren See in der Nähe der Ortschaft Mequinenza. Hier fingen wir die schönsten Fische der Reise. Wir konnten einige super Fische auf FOX Fork Tail und Lauben am Drachkovitch System landen. Die Krönung war dann am letzen Tag ein sehr gut genährter 92 er Zander.”
Andreas Baumgartner

| Deutschland | Donau Wallsee, Enns Schiefnerwasser |
| Angelmethoden | Jerken, Jiggen, Twitchen, Vertikalangeln, Finesse Rigs, Topwater |
| Fischarten | Hecht, Barsch, Schied (Rapfen), Zander |
| Sprachen | Deutsch, Englisch |
| Kontakt/Buchung | andreas.baumgartner(at)angelguiding.com |
Andreas Baumgartner angelt seit ca 17 Jahren hauptsächlich im Raum Oberösterreich und Niederösterreich an Enns und Donau. Seine Leidenschaft zum Angeln begann, als ihn sein Großvater mit an den Ennskanal zum Forellenfischen nahm, und er gleich seine erste Forelle überlisten konnte. Seit dem hat ihn das Virus nicht mehr losgelassen. Seine bevorzugten Methoden sind das Jiggen und Jerken auf Hecht, Zander und Barsch. Sein Zielfisch Nummer 1 ist der Hecht, dicht gefolgt von Zander und Barsch.
Mit seinem hervorragenden Tackle- und Technik-Know-how möchte er seinen Kunden den richtigen Umgang mit Ködern und den verschiedensten Techniken näher bringen. Eine kameradschaftliche und lockere Atmosphäre gehören bei Andreas zum Standardprogramm.
Marcel Wiebeck
| Deutschland | Edersee, Saale. Magdeburger Raum: Elbe, Elbe-Havel-Kanal. Hamburg: Alster, Bille, Elbe, Hafen. |
| Angelmethoden | Drop-Shotten, Forellenangeln, Jiggen, Spinnangeln, Twitchen, Vertikalangeln |
| Fischarten | Aland, Barsch, Döbel, Forelle, Hecht, Rapfen, Zander, Wels |
| Sprachen | Deutsch, Englisch, Niederländisch |
| Kontakt/Buchung | marcel.wiebeck(at)angelguiding.com |
Neben meiner Tätigkeit als freier Mitarbeiter für das Raubfischmagazin ESOX gebe ich professionell geführte Angeltouren, so genannte Guidings.
Marcel Wiebeck – Guiding nach Maß! Kein Slogan, ein Versprechen! So heißt es auf meiner Homepage. Ein Guiding nach Maß bedeutet, Sie teilen mir ihre Wünsche mit, ich erfülle sie. Professionelle Betreuung von Gästen am Wasser hat für mich oberste Priorität und einen besonderen Stellenwert. Indivliduelle anglerische Betreuung für jeden meiner Gäste sowie ein perfekter Service sind mein oberstes Gebot. Seien Sie sich sicher, Sie gehen angeln – Knoten, Montagen und alles weitere übernehme ich für Sie! Ich zeige ihnen nicht nur die Spezialtechnik ihres Wunsches, sondern auch die perfektionierte Angelei mit Gummifisch und Wobbler, je nach Jahreszeit und Gewässer angepasst. Doch nicht nur Köderführung und Allgemeinwissen stehen auf den Prüfstand, auch ihre Köderpräsentation und Technik, sowie Ihr Wurfstil wird genaustens analysiert, um maximale Wurfweiten zu erzielen! Und dies immer auf unterhaltsame und freundliche Art, denn das haben Sie als mein Gast verdient!
Da bei meinen Guidings primär Ihr maximaler Lernerfolg, basierend auf jahrelange Erfahrung und aufgebautem Wissen meiner Person im Vordergrund steht, biete ich maximal Guidings für zwei Gäste zeitgleich an. Denn nur so kann ich für Ihren maximalen Lernerfolg der modernsten Techniken, Tips, Tricks und Kniffe garantieren. ?Meine Guidings sind für jedermann, so ist es egal ob Sie das Spinnfischen erlernen wollen, oder ihr Wissen auffrischen wollen. Teilen Sie mir dies bei Ihrer Buchung mit, damit ich mich optimal auf Sie vorbereiten kann!
Neben meinen Hausgewässern, der Elbe und dem Elbe-Havel-Kanal im magdeburger Raum stehe ich Ihnen gerne als Guide für die zahlreichen Angelmöglichkeiten in und um Hamburg sowie dem Ederstausee in Nordhessen, mit seinen ausgesprochen guten Barsch und Hechtbestand zur verfügung.
Die Winterkönigin (Fisch&Wasser)
In der Winterausgabe des österreichischen Anglermagazins Fisch&Wasser wurde ein Artikel zum Thema Aalrutten von Andreas Zachbauer veröffentlicht.
Unter diesem Link findet ihr ein PDF File des kompletten Artikels: Die Winterkönigin
Philipp Barthelmess

| Holland | Oosterschelde, Maas, Ijssel, Goimeer, Amsterdam, Roermond |
| Angelmethoden | Schleppangeln, Spinnangeln, Vertikalangeln |
| Fischarten | Barsch, Hecht, Hering, Wolfsbarsch, Zander |
| Sprachen | Deutsch, Englisch |
| Kontakt/Buchung | philipp.barthelmess(at)angelguiding.com |
Aufgewachsen in Deutschland und den Niederlanden, fische ich, seit ich denken kann. Die bevorzugte Angelmethode ist die Jagd auf Raubfische. In den kälteren Monaten bietet sich der Fang von kapitalen Hechten und Zandern an. Im Sommer lohnt ein Versuch auf Wolfsbarsche. Direkt vor der Haustür liegt eines der besten Europäischen Barschreviere, nämlich die Maas bei Roermond. Meine Angelreviere sind in erster Linie die Niederlande. Gute Fischbestände in den Randmeeren des Ijsselmeeres, sowie des Nordseekanals in Amsterdam machen die Jagd auf Zander oft überdurchschnittlich erfolgreich. Die Oosterschelde, als Gezeitenrevier, bietet sich für den Fang von Wolfsbarschen und (im März/April) Heringen an. Im Brackwasser der „großen Reviere“ (Volkerak, Haringvliet) wachsen Hechte und Barsche zu beachtlichen Größen heran. Geangelt wird vom Guiding-Boot, einem „Stinger 162“ von Smoker Craft. Das Boot verfügt über einen starken Außenborder, einen Elektro-Frontmotor und natürlich einen Fishfinder. Ein Guide und zwei Angelgäste finden auf dem Boot bequem Platz. Angelgerät wird gestellt, kann auf Wunsch allerdings auch selbst mitgebracht werden. Bei der Suche nach geeigneten Unterkünften und dem Erwerb des Niederländischen VISpas (Angelschein) bin ich gerne behilflich!



Testbericht: Shimano Chronarch B

Auf der Suche nach einer robusten Baitcaster für meine mittlere Jerk-Kombo (Gamakatsu Zexxer B63 H) bin ich über einen unserer Partner, Andreas Kapl von Global Fishing (http://www.global-fishing.com) auf das vorletzte Modell der Shimano Chronarch gestoßen. Da ich schon seit längerem mit höchster Zufriedenheit eine etwas größere Curado fische, war ich sofort Feuer und Flamme. Andreas besorgte mir dank seiner guten Kontakte zum Angelgerätehandel eines der letzten in Deutschland verfügbaren neuen Modelle und schon eine Woche später hatte ich das Gustostück zu Hause liegen. Meine Vorgabe lautete, Köder bis maximal 50 Gramm werfen zu wollen und im Falle des Falles auch einmal einen kleinen Stickbait oder Ähnliches mit nur 15 Gramm.
Das erste Mal am Wasser angekommen, montiere ich einen mittelgroßen Jerk und bin eigentlich nicht überrascht, dass die Rolle den Köder einwandfrei ans Ziel befördert, denn davon ging ich aus. Sie schmiegt sich außerdem sehr gut an den Blank meiner Rute an und läuft extrem ruhig und ruckelfrei – für die Bremse gilt dasselbe. Nun aber die größere Herausforderung: Ich montiere einen kleinen Stickbait mit 15 Gramm, mache die Fliehkraftbremse weit auf und ab geht die Post. Ich bin verwundert, denn der Köder hängt am gegenüberliegenden Ufer in den Bäumen. Verdutzt gelingt es mir, den Köder zu befreien und ich erinnere mich an die letzten Versuche mit meiner vorherigen mittleren Baitcaster – ich hatte den kleinen Köder maximal 15 Meter weit werfen können und das mit viel Kraftaufwand. Jetzt schwinge ich ihn gemütlich mindestestens 3 mal soweit! Ich würde sagen “Soll erfüllt” und vielen Dank Andreas.
Tight Lines,
Andreas Zachbauer
Testbericht: Quantum Radical Pro Carp und Radical RCF670



Es gibt viele Spezialtechniken und Montagen zum Barbenangeln und eben so viele Ruten und Rollen. Doch abgesehen von den Extra-Heavy-Feeder oder Specimen-Ruten und wie sie alle heißen, fangen viele Angler ihre Barben auch noch auf die klassische Art und oft gibt der Erfolg ihnen Recht. Gerade in der Donau und anderen großen Flüssen funktioniert die einfache Angelei mit Grundblei und Käsewürfel immer noch sehr gut und genau dafür habe ich mich auf die Suche nach dem passenden Gerät gemacht. Robust, einfach und leistbar sollte es sein…
Natürlich verwenden nach wie vor viele Angler einfache Teleskopruten – man erreicht aber keine großen Wurfweiten und auch im Drill gibt es schöneres. Andererseits angeln auch viele mit schweren Feeder-Ruten. Warum aber sollte man sich eine teure Feeder-Rute zulegen, wenn man ohnehin nur mit Grundblei angelt? Die Barbe ist noch dazu nicht dafür bekannt, besonders sensibel zu beißen – schon gar nicht in der Donau mitten im Strom.
Was bleibt nun also übrig zum Grundfischen mit Bleien bis zu 200 Gramm? Ganz klar, eine simple Karpfenrute muss es sein – möglichst lang, möglichst stark. Im Rahmen meiner Recherche bin ich so auf die Quantum Radical Pro Carp gestoßen mit 3,5 lbs und 3,90 m Länge. Allen Karpfenspezis sage ich es gleich vorweg: Natürlich gibt es schönere Ruten, mit höher modulierten Kohlefaser-Blanks etc. – aber wozu? Zum Barbenangln an der Donau? Nein, denn hier muss das Preis-Leistungsverhältnis stimmen und es ist auch nicht mit Fischen von 25 Kg zu rechnen.
Wenn schon eine Quantum-Rute, dann doch auch gleich die passende Rolle dazu. Ich orderte also zwei der Ruten und dazu je eine Quantum Radical RCF 670, bespult mit 0,35er Pelzer Line XT Camou. Andreas Neufeld von Angelsport-24.com antwortete mir schnell und direkt auf meine Bestellung und schon wenig später hatte ich die Teile daheim am Wohnzimmerboden ausgebreitet.
Die zweiteiligen Ruten sind in Gewicht und Verarbeitung auf jeden Fall ihrem Preissegment angepasst. Mit der Transportlänge von 137 cm muss man klarkommen. Natürlich bin ich als Spinnangler mit Faible für Gamakatsu-Ruten sehr verwöhnt, muss aber dennoch sagen, dass ich keine Mängel feststellen konnte. Die Rollen hatte ich mir etwas kleiner vorgestellt – im Vergleich ist eine 6500er US-Baitrunner um einiges kleiner. Aber der große Spulendurchmesser sollte sich in Sachen Wurfweite noch bezahlt machen.
Zwei Wochen später schaffte ich es zum ersten Mal ans Wasser für eine Testrunde. Ich montierte 150 Gramm schwere Gewichte und angelte ganz klassisch mit Käsewürfel am Haar. Nachdem ich mich auf die Aktion der Rute eingestellt hatte, konnte ich sogar bessere Wurfweiten erzielen, als mit meinen Heavy-Feeder-Ruten. Was mir generell auch sehr gut gefallen hat, ist die durchgehende Aktion der Ruten. Im abgelegten Zustand biegt sich nicht, wie bei der Feeder nur das letzte Ende der Spitze und im Drill mit größeren Fischen hat man einen regelrechten Halbkreis in der Hand, der wütende Kopfstöße von Barben gut abfedert.
Mein Resümee: Ein perfektes Preis-Leistungsverhältnis und absolute Alltagstauglichkeit.
Tight Lines,
Andreas Zachbauer
Lake Trophy 2011
Wie viele von euch wissen, fand ja letztes Wochenende die Lake Trophy 2001 am Lipno (Moldaustausee) in Tschechien statt. Berichten der vorangegangenen Tage zufolge, wurden viele und auch schöne Fische (Hecht bis 95cm, Zander bis 85cm) gefangen und das Wetter sollte auch mitspielen – perfekte Bedingungen also!
Donnerstagabend machte ich mich also auf den Weg ins ca. eineinhalb Stunden entfernte Revier. Die meisten Teilnehmer waren schon vor Ort, viele sogar schon seit Tagen, um etwas üben zu können. Meine eigene Jungfräulichkeit am Lipno sollte sich durch meinen Teampartner Andreas Baumgartner etwas ausgleichen – er war schon viele Male zu Besuch und wusste über fängige Stellen und Methoden Bescheid.
Nach einem gemütlichen Frühstück und einführenden Worten sollte es nun also am Freitagmorgen losgehen. Zum Start um neun Uhr machten sich 24 topmotivierte Teams auf den Weg zu den Hotspots. Die Jury, zusammengesetzt aus den beiden Lokalmatadoren Bruno Steiner und Andreas Steidl überwachten die Vorgänge am See und informierten die einzelnen Teams über Zwischenstände und besondere Vorkommnisse. Außerdem wurde die Lake Trophy vom Aufseher-Team des Revieres begleitet.
Kurzum wurde schon am ersten Tag jede Menge Fisch gefangen. Vielen Teams gelang es sogar, jede - der für die Wertung relevanten – Fischarten zu überlisten. Also Barsch, Hecht und Zander. Die Längen der Raubfische wurden addiert und ergaben so den Gesamtpunktestand eines Teams.
Auch Andreas und ich hatten am ersten Tag Glück. Wir konnten einen 53er Zander, einen 45er Hecht und einen 32er Barsch überlisten und übernahmen bei der Zwischenwertung am Ende des ersten Tages sogar die Führung mit einer Gesamtlänge von 130 cm. Doch noch war nicht aller Tage Abend…
Wie die meisten Teilnehmer vermuteten, sollte sich am zweiten Tag der Trophy noch Vieles ändern. Schließlich wurde noch kein größerer Hecht gefangen und einige Teams hatten auch noch keinen Barsch in der Wertung. Es dauerte also nicht lange, bis sich die ersten Erfolgsmeldungen über den See verbreiteten. Es wurde viel spekuliert, aber eines war klar. Unsere Führung war stark gefährdet.
Spätestens, als wir Team Angelforum bei der Landung eines 37er Barsches zusahen, wussten wir, dass uns nur mehr ein ordentlicher Hecht den ersten Platz sichern konnte. Barsch- und Zanderköder wurden in ihre Boxen verbannt und durch Jerkbaits ersetzt. Wir versuchten wirklich alles in unserer Macht stehende, aber es wollte uns einfach nicht gelingen, einen Hecht zu erwischen, der zumindest ein paar Punkte Steigerung brachte.
Dabei sollte es am Ende auch bleiben, was uns dann zumindest noch den elften Platz von 24 einbrachte. Wie schon vermutet, wurden natürlich einige bessere Hechte gefangen und auch das letztendliche Siegerteam konnte seine Führung nur behaupten, weil es in den letzten Atemzügen der Lake Trophy 2011 noch einen Hecht mit 91 cm Länge überlisten konnte. Zu unser aller Erstaunen gelang der Fang des Siegerfisches nicht mit modernen Methoden, sondern mit dem guten alten Blinker. In diesem Fall ein polnisches Handarbeitsmodell.
An den zwei Tagen wurden übrigens rund 250 Fische gefangen. Darunter der größte Hecht mit 91 cm gefangen von Damian Sojka, der größte Zander mit 56 cm gefangen von Mike Hemetsberger und der größte Barsch mit 37 cm gefangen von Thomas Maurer.
Ich gratuliere also dem Siegerteam „Spinningista“ ganz herzlich und freue mich schon aufs nächste Jahr, wenn Bruno Steiner als Startsignal wieder röhrt, wie ein Elch, weil seine Gashupe streikt.
Tight Lines,
Andreas Zachbauer
Kurt Jaime

| Spanien | Costa de Barcelona-Maresme ( Mataró bis Calella ) |
| Angelmethoden | Schleppangeln, Spinnangeln, Jiggen, Naturköderangeln, Driftangeln, Hochseeangeln |
| Fischarten | Bonito, Goldmakrele (Dorado), Bluefish, Makrele, Spanische Makrele, Amberjack, Gelbflossenthun, Meerbrasse, Barracuda, Drachenkopf, Konger |
| Sprachen | Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch |
| Kontakt/Buchung | kurt.jaime(at)angelguiding.com |
| Website | www.sportfishingbarcelona.com |
Kurt-Jaime ist, wie schon sein Name ahnen lässt, Deutsch-Spanier. Als Kind schon hat er an seinen spanischen Küsten geangelt und getaucht. Er konnte schon schnorcheln bevor er das Schwimmen richtig lernte! Später wurde er Tauchlehrer und hat in den 90ern seinen Gästen die Unterwasserwelt gezeigt und erklärt. Später ab dem Jahr 2000 wechselte er zum Sportangeln. Seine vorherigen Kenntnisse aus der Unterwasserwelt sind ihm dabei sehr nützlich.
Er verfügt über ein Boot ( Evada 640,Guymarine ) , das zum Angeln in Küstennähe ideal ist. Damit fährt er bis zu 6 Meilen hinaus und bis zu Tiefen von 60 Metern. Sein anderes, grösseres Boot (Faeton 910) ist zum Hochseeangeln geeignet. Damit fährt er weit hinaus bis zu 15 Meilen und stellt den grösseren Räubern und Grundfischen nach. Dabei wird mit elektrisch betriebenen Rollen gearbeitet aufgrund der grossen Tiefen bis zu 200 Metern.
Seine bevorzugte Methoden sind Schleppangeln, Spinnangeln und Grundangeln mit Paternoster ( max. 3-4 Haken ). Als Köder verzichtet er auf importierte Naturköder ( Würmer ) und zieht es vor mit den Naturködern zu angeln, die ihm das Mittelmeer bietet: kleine Sardine (gesalzen), Kalamar, Tintenfisch, Muscheln, kleine Fische ( Sonsos genannt , auch gesalzen ) und manchmal Garnelen. Das salzen ist um den Köder fester zu machen, damit er besser am Haken hält. Aufgrund seiner Freundschaft mit den örtlichen Berufsfischern erhält er immer beste Köder und Tipps wo welche Fische gerade am besten zu finden sind. Da er das Fischen mit seinen spanischen Fischerfreunden erlernte, ist seine Technik eine Mischung von traditioneller und moderner sportlicher Art. Wenn Sie ihn darum bitten, führt er Ihnen auch gerne vor wie man nur mit etwas Angelschnur und einem einfachen Haken erfolgreich angelt. Könnte ja mal nützlich sein, wenn man mal auf einer einsamen und unbewohnten Insel landen sollte z.B. ……
Er wird Sie mit seinen Booten zu den besten Fischgründen führen und die besten jeweiligen Methoden zeigen. Bei Ihm wird sportlich und fair geangelt. zu kleine Fische werden wieder freigelassen und nur die behalten ,die zum späteren Verzehr gedacht sind. Dabei erklärt er Ihnen gerne die Besonderheiten der verschiedenen Fischsorten und wie sie am besten zubereitet werden. Man kann sich den Fisch auch nach der Angeltour gleich in einem Restaurant im Hafen zubereiten lassen. Der Rote Thunfisch steht momentan unter sehr strengem Schutz und muss unbedingt wieder unbeheligt freigelassen werden. (daher und um Missverständnisse zu vermeiden, veröffentlicht er auch keine Bilder davon auf seiner Webseite)
Mit Ihm und seiner Jahrelangen Erfahrung an den spanischen Küstengewässern werden Sie garantiert Spass haben und auch was fangen!
Silversides Guided Fishing
| Kanada | Fraser River |
| Angelmethoden | Big Game, Fliegenfischen, Spinnangeln |
| Fischarten | Forelle, Lachs, Steelhead, Stör |
| Sprachen | Englisch |
| Kontakt/Buchung | silversides(at)angelguiding.com |
| Website | www.bcfishing-guide.com |
Silversides Guided Fishing Adventures befinden sich in Vancouver und beangeln vor allem das Fraser River Valley in Mission British Columbia. Seit 1996 helfen sie bei der Erfüllung der Träume ihrer Kunden und führen sie zu Lachs und Stör. Ebenso aber Fiegenangeltouren für Forelle und Steelhead am Harrison und Pitt River. Es werden Komplettpakete inkl. Unterkunft angeboten. Silversides Guided Fishing Adventures freut sich auf Sie!
Welcome to Silversides Guided Fishing Adventures! We are located in Vancouver and the Fraser River Valley in Mission British Columbia since 1996 making our guests fishing dreams become reality. We provide fully guided fishing for Salmon and giant Sturgeon on the Fraser River from June to November with complete fishing packages and lodging. We also are very experienced fly fishing guides for all Salmon, Trout and Steelhead on the Fraser River, Harrison River and upper Pitt River. We look forward to serving you!
Testbericht: Black Cat Passion und Penn 950SSM
Seit Längerem plane ich, den Donauwelsen im Raum Oberösterreich nachzustellen. Es gilt als erwiesen, dass sich auch in unseren Gefilden große Waller herumtreiben, aber die gezielten Fänge gelingen trotzdem eher selten. Anhand der vielen Beifänge von Karpfen und auch Spinnanglern lässt sich ablesen, dass sich die Welse gut fortpflanzen und wie auch anderswo in Europa lässt sich ein klarer Trend erkennen: Der Wels ist auf dem Vormarsch!
Mir hat bisher immer die nötige Motivation und Zeit gefehlt, diesen Sommer aber sollte sich das ändern! Schon vorab habe ich viel ausgekundschaftet, versucht, Welse beim Rauben zu beobachten und ihre Standplätze zu finden.
Auf meiner Suche nach geeignetem Gerät und einem professionellen Ansprechpartner stieß ich auf Steffen Cornelsen, Inhaber von CS Angelshop. Er ist selbst ein Wallerfreak und kennt sich in der Szene bestens aus – dementsprechend ist auch sein Online-Shop sortiert. Nachdem ich ihm von meinem Langzeitprojekt erzählt habe, war er sofort Feuer und Flamme und hat sich sogar bereit erklärt, die notwendige Grundausstattung zu sponsern.
Ich erklärte ihm, dass ich auf der Suche nach leistbarem Gerät sei, jedoch nicht auf die notwendige Qualität verzichten möchte. Kurz gesagt wollte ich nicht das Mercedes Coupé, sondern den zuverlässigen VW Kombi unter den Wallerruten. Wie aus der Pistole geschossen machte Steffen mir folgenden Vorschlag – er sagte: „Das ist ganz einfach – zwei mal Black Cat Passion 3,20m mit 300-500 g plus zwei mal Penn 950SSM voll mit meiner 0,60er CS Wallerschnur und fertig!
Gesagt, getan! Ein paar Tage später hatte ich schon ein mächtiges Paket bei mir
zu Hause liegen. Die Ruten machten einen massiven ersten Eindruck und
schienen gut verarbeitet zu sein. Das Design mag Geschmackssache sein, aber in
Verbindung mit der gelben Geflochtenen finde ich es persönlich sehr gelungen. Beeindruckender fand ich allerdings die Rollen. Von der winterlichen Huchenfischerei war ich ja einiges gewöhnt, aber im Vergleich zur Penn 950SSM sah mein bisheriges Gerät wie Spielzeug aus. Die Name Penn steht ja schon seit Jahrzehnten für robustes und kraftvolles Gerät – denselben Eindruck hatte ich auch von der 950SSM.
Gleich am darauffolgenden Wochenende sollten die ersten Versuche gestartet werden. Auf dem Programm standen zwei Nächte an der Donau bei denkbar schlechtem Wetterbericht. Köderfische an der U-Pose und Tauwurmbündel an der Bojenmontage sollten uns in der Nacht als Köder dienen. Am Tage versuchten wir es vom Boot aus mit dem Wallerholz und Calamari. Eigentlich perfekte Testbedingungen, um die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Geräts auf die Probe zu stellen.
Wir bauten also unser Lager auf und versorgten uns mit Köderfischen. Dazu legten wir einen großen Futterplatz an, wo später auch eine der Wallermontagen platziert werden sollte. Genügend Köderfische als Reserve für die Nacht legten wir die U-Posen-Montage mitten im Hauptstrom an der Kante zur Fahrrinne aus. Als Gewicht diente uns ein ordentlicher Steinbrocken, als Reißleine eine 0,40er Monofile. Die Posenmontage wurde am Rande des Futterplatzes an der zuvor ausgelegten Boje angebracht. Bei beiden Montagen gingen wir voll auf Zug, um einen Schnurbogen zu vermeiden. Die Rutenlänge von 3,20m war hier sehr hilfreich, um möglichst viel Schnur aus dem Wasser und somit der starken Strömung zu halten. Mit Glöckchen versehen sicherten wir unsere Ruten und legten uns in unsere Schlafsäcke, wo wir leider am nächsten Morgen ungestört von nächtlichem Glockengeläute aufwachen mussten.
Den darauffolgenden Tag verbrachten wir damit, mit dem Boot über die Donau zu tuckern und unaufhörlich das Wallerholz zu schwingern. Jeder von uns hatte eine Rute mit Posenmontage in der Hand auf verschiedene Tiefen eingestellt – leider blieben aber auch diese Versuche erfolglos. Das Gerät jedoch konnte hier wieder seine Allround-Tauglichkeit beweisen, denn trotz der größeren Länge, war die Rute auch auf dem Boot gut handzuhaben und austariert. Wer jedoch nur vom Boot aus angeln möchte, sollte sich auf jeden Fall eine kürzere Rute zulegen.
In der zweiten Nacht verfolgten wir wieder dieselbe Strategie, wie schon in der ersten. Leider war es uns aber auch diesmal nicht vergönnt, reale Drill-Tests zu machen. Somit musste ich mich vorerst mit dem Wissen abfinden, den 50 Kg schweren Hund meiner Eltern ohne Probleme in Zaum halten zu können, wenn ich den großen Karabiner bei seinem Halsband einhänge und ihm dann sein Stockerl schmeiße…
Naja es wäre aber auch zu schön gewesen, gleich beim ersten Ansitz den großen Waller zu fangen. Etwas Ausdauer ist auch hier notwendig, wie es scheint. Wir bleiben auf jeden Fall dran und halten auch auf dem Laufenden!
Tight Lines,
Andreas Zachbauer
Testbericht: Outwell Laguna Hills Faltbett von Bergzeit.de

Die letzten angenehmen Nächte stehen an, doch schön langsam wird es kalt. Zu kalt, um einfach mit der Matte am Boden zu schlafen. Da ich ein Freund von leichtem und gut verstaubarem Gepäck bin, fallen für mich die meisten Karpfenliegen aus. Sie sind zwar sehr gemütlich, brauchen aber einfach viel zu viel Platz.
Ein bisschen Recherche hat gereicht, da ich bin auf das Laguna Hills Faltbett von Outwell gestoßen. Der Shop meines Vertrauens für Camping Ausrüstung “Bergzeit.de” bietet das Bett zu einem guten Preis an und so musste ich zuschlagen.
Der Aufbau ist kinderleicht und gelingt auch bei schlechtem Licht. Die ersten Male spannt die Matte noch ein wenig beim Einhängen, sobald das Material aber einmal eingelegen ist, geht es, wie geschmiert. Die Maximalbelastung liegt bei 125 Kg, mehr als genug für meine Person. Besonders erfreulich ist die Länge von 1,90 m. So habe ich auch Platz, ohne mich einrollen zu müssen. Generell ist das Faltbett sehr komfortabel und bietet einen guten Schutz vor Nässe und Kälte von unten. Ich habe mir aber dennoch immer die normale Isomatte untergelegt – so war es perfekt!
Hier noch ein paar harte Fakten:
Gewicht: 5,9 kg | Maße: 63/72 x 190 x 44 cm | Packmaß: 95 x 20 x 9 cm
Mehr Outdoor Testberichte im Bergzeit Blog
Tight Lines,
Andreas Zachbauer
Testbericht: Primus Solar Camping Laterne von Bergzeit.de

Nach vielen Jahren des reinen Spinnfischens bin ich nun doch auch wieder auf den Geschmack gekommen, was die gemütliche Sommeransitzangelei betrifft. Natürlich musste ich mein Tackle wieder auf den letzten Stand bringen, denn vor allem die einfachen, für das Nachtangeln erforderlichen Dinge kamen bei den Einkäufen der letzten Jahre zu kurz. Da ich es gewöhnt war, mit wenig Gerät ans Wasser zu gehen, bin ich nun vor allem auf der Suche nach kleinen und leichten Accessoires und was die Beleuchtung betrifft, bin ich auch schon fündig geworden!
Der schwedische Kocher- und Outdoor-Spezialist Primus (Primus Shop Bergzeit) hat eine kleine, aber feine Outdoor-Laterne auf den Markt gebracht und sich dabei richtig was überlegt. Die Camping Lampe wiegt gerade einmal 385 Gramm bei einem Durchmesser von 8,5 cm und einer Höhe von 21 cm. Die drei im Lieferumfang enthaltenen Batterien (D) sorgen für eine mehr als ausreichende Beleuchtung des Angelplatzes und sollten diese im Laufe der Nacht den Geist aufgeben, so versorgen die integrierten Solarzellen einen kleinen eingebauten Akku mit Strom, der bei voller Ladung die LEDs noch 60 Minuten weiter brennen lässt. Genug Zeit also, um neue Batterien bzw. Akkus einzulegen.
Das Gehäuse ansich ist sehr gut verarbeitet und scheint sehr stabil und wasserdicht. Durch die flexiblen Metallbügel kann man die Lampe auch an allen erdenklichen Plätzen aufhängen. Stellt man sie auf den Untergrund, so sorgt der rutschfeste Boden dafür, dass die Laterne nicht umfällt oder wegrutscht. Es gibt drei verschiedene Intensitätseinstellungen – die geringste Leuchtkraft ist so konzipiert, dass auch ein ufernahes Angeln ohne Scheuchwirkung möglich ist.
Mein Fazit: Passt in jede Angeltasche und ist ein zuverlässiger Partner für sorgenfreie Nächte im Freien.
Mehr Outdoor Testberichte im Bergzeit Blog
Tight Lines,
Andreas Zachbauer
Angelguiding.at unterstützt EinFlussDonau

Die Besetzung der Hainburger Au im Dezember 1984 und die dadurch erreichte Entscheidung gegen das dort geplante Donaukraftwerk ist, neben der Verhinderung der Inbetriebnahme des Atomkraftwerks Zwentendorf, der größte Erfolg österreichischer Umweltbewegungen. Wäre diese Entscheidung anders ausgefallen, gäbe es heute weder einen Nationalpark Donau-Auen, noch die letzte große in Österreich erhaltene freie Fließstrecke der Donau.
Dies heißt jedoch nicht, dass dieser Flussabschnitt nicht mit gewässerökologischen Problemen zu kämpfen hat. Neben der Feinsedimentproblematik, der Schifffahrt, ist vor allem auf Folgendes hinzuweisen.

Damals wie heute war und ist bekannt, dass sich die Donau in dieser Strecke eintieft. Grund sind diverse Donaukraftwerke im Oberlauf, welche den natürlichen Geschiebetransport unterbrechen und so ein Geschiebedefizit in der freien Fließstrecke erzeugen. Folglich tieft sich die Donau trotz einer Geschiebezugabe von ca. 200.000 m³ jährlich um 2-3 cm ein und entkoppelt sich dadurch immer weiter von den noch erhaltenen Auen im Nationalpark Donau-Auen. Wird die Sohleintiefung nicht gestoppt, besteht außerdem die Gefahr, dass dies früher oder später zu einem Sohldurchbruch führt. Dabei gräbt sich der Fluss bis in die Sandschichten unterhalb des Schotterkörpers vor und bildet aufgrund des geringen Widerstands dieses Materials einen Canyon aus. In diesem Fall wäre der Protest in den 80er-Jahren umsonst gewesen, denn nur durch ein Kraftwerk bzw. durch einen ähnlich harten Eingriff könnte dieser Prozess der schlagartigen Erosion gestoppt werden.

Eine Lösung für die Problematik der Eintiefung könnte die sogenannte „granulometrische Sohlverbesserung“ sein. Bei dieser Methode wird der Donau Schotter in der Größe von 4-7 cm zugegeben. Dieser vermischt sich durch Hochwässer und den Schraubstrahl von Schiffen mit der vorhandenen Flusssohle. Die Sohle bleibt dadurch weiterhin beweglich, jedoch wird die Geschiebetransportkapazität des Wassers um 90% reduziert. Die TU Wien hat diese Lösung in Modellen getestet und kam dabei zu positiven Resultaten. Doch muss eine solche Methode natürlich auch in der Natur selbst getestet werden.
Lang anhaltende Konflikte zwischen Politik, einzelnen Gruppierungen des Naturschutzes und der Wirtschaft haben Lösungsansätze dieser Missstände – trotz umfassender wissenschaftlicher Untersuchungen und breiter Befürwortung durch die Wissenschaft – immer wieder verzögert.

Der für heuer angesetzte Naturversuch Bad Deutsch-Altenburg, dessen Inhalt es war, neben Uferrückbau für mehr Dynamik und natürlichere Uferstrukturen, Gewässervernetzung und Altarmanbindung, Buhnenumbau und Rückbau auf den neuesten Stand der Technik vor allem jedoch die Methode der „granulometrische Sohlverbesserung“ zu testen wurde vom Land NÖ abgesagt. Es ist unverständlich, dass Einzelakteure in einer Zeit des dynamischen Flussbaus und Naturschutzes eigene Interessen verfolgen und sich über die notwendige Sanierung und nachhaltige Sohlstabilisierung der Donau hinwegsetzen. Darum haben wir Studierende es uns zur Aufgabe gemacht, diese Widersprüche aufzuzeigen und für dynamische Entwicklungen und Lösungen in Gewässerökosystemen, wie es der Naturversuch Bad Deutsch-Altenburg fördern würde, einzutreten. Diese Widersprüche aufzuzeigen ist nicht einfach, denn der Entscheidungsprozess rund um den Naturversuch gleicht einer politischen Schachpartie. Trotz dieser Umstände lassen wir uns nicht entmutigen und schaffen mit der Homepage www.EinFlussDonau.com eine Plattform, die den Standpunkt der Studenten zu diesem Thema in die Öffentlichkeit tragen soll.
Web: http://einflussdonau.com/
Facebook: http://www.facebook.com/profile.php?id=100002546476187
Reisebericht: Attersee 2011/07
Heuer waren wir erneut am Attersee zum Schleppangeln. Diesmal sollte sogar das Wetter mitspielen. Wir bekamen die ganze Woche lang ein sehr luxuriöses Frauscher Elektroboot zur Verfügung gestellt und nach ein paar Modifikationen kreuzten wir mit einer perfekt ausgestatteten Schlepp-Yacht über den See. Je nach Tageszeit ließen wir unsere Köder auf zwei bis zehn Metern Tiefe laufen und jeder von uns konnte zumindest einen Fisch landen.
Die Bisse kamen vor allem auf die klassischen Schleppköder Grandma, Castaic Swim- und Realbait und auf 23er Gummifische am A.S.O. G-System. Wir verwendeten außerdem Schleppbleie von 30 bis 90 Gramm und A.S.O. Ghost Sideplander.
Insgesamt konnten wir 10 Hechte zwischen 76 und 90 Zentimeter landen, zwei Fische verloren wir im Drill. Dazu kamen noch ein paar Fehlbisse, wobei man sagen muss, dass die Hechte im Vergleich zu den vergangenen Jahren unsere Köder wirklich wollten.
Bei Sonnenschein setzten wir vor allem auf Köder mit hohem Glitzeranteil, war es bewölkt, verwendeten wir eher vollfarbige Köder in weiß und schwarz.
Was mich persönlich besonders gefreut hat, ist, dass unsere zwei Neuzugänge in Sachen Angeln auch ihre ersten maßigen Hechte fangen konnten.
Alles in allem eine Angelwoche, wie sie im Buche steht. Nächstes Jahr sind wir bestimmt wieder vor Ort!
Tight Lines,
Andreas Zachbauer
Expertentipp: Wiener Schnitzel (Rute&Rolle)
In der Juliausgabe des deutschen Anglermagazins Rute&Rolle wurde ein Artikel zum Thema Glitzer für Raubfische von Andreas Zachbauer veröffentlicht.
Unter diesem Link findet ihr ein PDF File des kompletten Artikels: Wiener Schnitzel
Robert Elsbacher

| Österreich | Neusiedlersee |
| Angelmethoden | Spinnfischen, Jiggen, Naturköderangeln auf Raubfisch, Naturköderangeln auf Friedfisch, Angeln Allgemein für Einsteiger, Angeln Allgemein für Kinder mit einem Erwachsenen, Angeln Allgemein für Jugendliche, Karpfenangeln für Einsteiger, Welsangeln für Einsteiger, Schleppen (am Neusiedler See nur begrenzt möglich) |
| Fischarten | Aal, Barsch, Hecht, Karpfen, Waller (Wels), Weißfische, Zander |
| Sprachen | Deutsch, Englisch |
| Kontakt/Buchung | robert.elsbacher@angelguiding.com |
| Website | www.refilm.at |
Als Robert Elsbacher (geb. 04.12.1974) mit 4 Jahren von seinem Vater eine Handangel geschenkt bekam und mit dieser am Mondsee seinen ersten Fisch fing, einen kleinen Barsch, war er mit dem Angelvirus infiziert. An der Donau konnte er schon als Jugendlicher seine ersten Erfahrungen sammeln und weitete dann seine Angelreviere auf diverse Seen, Flüsse und Teiche Österreichs aus. Auch die Fliegenrute war ihm nicht fremd und das Spinnfischen auf Huchen bei klirrender Kälte ebenso.
Mittlerweile ist er Kameramann und Filmproduzent, der sich mit seiner Firma RE-Film auf Angel- und Wirtschaftsfilme spezialisiert hat. Mit Produktionen wie „Angelsafari Namibia“ und „Vannoya 70° Nord“, die tausendfach verkauft wurden, zeigt er das Angeln in Salz- und Süßwasser rund um den Erdball vom Okawango bis in den hohen Norden Norwegens. Weiters konnte er bei zahlreichen Aufenthalten an Nord- und Ostsee, Atlantik, im Po-Delta und anderen Flüssen und Seen Europas Erfahrung an verschiedensten Gewässertypen und seinen spezifischen Fischarten und Fangmethoden sammeln.
Robert Elsbacher ist der klassische Allroundangler, der sich beim Fischen vom Boot genauso wie beim Fischen vom Ufer aus wohl fühlt.
Da ist es egal, ob mit Spinnrute und Kunstköder, oder Ansitzangeln und Naturköder ob im Fluss, Bach, Teich, See oder im Meer.
Seine bevorzugten Methoden sind das Spinnfischen und Ansitzangeln vom Ufer und Boot, Schleppfischen, Vertikalangeln vom treibenden Boot, Feederfischen, Fliegenfischen und auch das kurzweilige Angeln mit der Matchrute bereiten ihm viel Freude.
Seit nun mehr als 3 Jahren lebt er am nördlichen Ufer des Neusiedler Sees, an dem er schon viele schöne Fänge verzeichnen konnte.
Durch den direkten Wasserzugang seines Hauses ist es ihm möglich Futterstrategien und diverse Taktiken zum Fang seiner Zielfische zu testen und über Jahre zu beobachten.
Im Garten, am Bootssteg, können die Kunden in gemütlicher Atmosphäre bei einem Getränk Tipps und Tricks lernen und anhand von verschiedensten Rutentypen und Montagen praxisnah erfahren. Ebenso ist direkt vor Ort ein Futterplatz vorhanden, der das ganze Jahr gepflegt wird.
Am Neusiedler See sind die Zielfische Karpfen, Zander, Hecht und Aal, aber auch Welse, Barsche und alle Weißfischarten werden gefangen.
Angeboten wird alles für den Anfänger, spezielle Guidings für Eltern mit ihren Kindern und erfahrene Angler werden mit dem Boot zu den guten Stellen gebracht.
Das Boot ist Terhi 4,40 Meter Lang und 1,70 Meter breit, es ist mit einem Torqeedo 1003 Travel mit einer Vortriebsleistung eines 3 PS Benzinmotors und komplett für das Angeln ausgestattet.
Der Bereich in dem gefischt wird liegt zwischen Jois und dem Podersdorferschoppen.
Alle Angebote können vom Ufer oder Boot durchgeführt werden!
Fanggarantie gibt es am Neusiedler See keine, es ist ein schwieriges Gewässer mit einer riesen Wasserfläche.
Aber, über das Jahr werden hier sehr gute Fische gefangen und das Angeln im Nationalpark und UNESCO Weltkulturerbe, in dem man umgeben ist von einer unglaublich reichen Fauna und Flora, ist absolut etwas Besonderes, da stört es auch nicht, wenn man einmal ohne Fang nach Hause kommt.



















































































































