53 Zander an einem Tag!
Ich konnte letztes Wochenende mit Gästen aus der JDM-Szene, eine neue Benchmark bei einer Vertikal-Tour in Nordholland setzen. In 1,5 Tagen waren es 93 Zander mit ca. 150 Kontakten. Am 1.Tag lief es in den Morgenstunden recht träge, da wir den Zander noch nicht orten konnten, aber dann ging es Schlag auf Schlag. Zum Teil drillten wir 4 Fische gleichzeitig. Die Zander standen recht tief und wollten Mittags in der Gluthitze vor allen Dingen kleine über dem Grund geschliffene Köder haben. Am Ende des 1. Tages hatten wir dann 53 Zander. Die Durchschnittsgröße der Fische lag bei ca. 40-50 cm, zwischendurch war auch schon mal ein guter 60er mit dabei. Bei dieser Tour ging es aber auch nicht um die Klasse, sondern wir wollten Stückzahl machen. Sonntag’s konnten wir dann noch bis mittags 40 Zander fangen, die wir wie immer schonend zurückgesetzt haben. Ein gelungenes Wochenende bei tropischen Temperaturen und großem Spaßfaktor!
Angelforum.at Raubfischseminar am Kamp
Wir freuen uns euch über unseren Partner Angelforum.at ein weiteres Service anbieten zu können. Gemeinsam mit Mag. Bernhard Berger wird am 21. und 22. August das 1. Angelforum Raubfischseminar an einem der besten Raubfischreviere Österreichs stattfinden.
Bernhard, ein studierter Fischökologe und Angelguide am Kamp Stausee, freut sich schon möglichst viel seiner 20 jährigen Kamperfahrung an euch weiter zu geben. Wir freuen uns sehr, dass wir ihn für diese Aktion gewinnen konnten.
Inhalt
Bernhard wird speziell auf die Methoden Vertikalangeln, Dropshotangeln und Schleppfischen eingehen. Er wird euch zeigen welche Köder und Köderführungen am Kamp Stausee zum Erfolg führen. Dabei wird gezielt auf Zander, Hechte und Barsche geangelt. Es muss aber immer auch mit Wels- und Rapfenbeifängen gerechnet werden. Nicht zu verachten ist auch die atemberaubende Umgebung die eines der besten Raubfischgewässer Österreichs umschließt.
Nachtfischen
Das Nachtfischen am Kamp Stausee ist nur an wenigen Tagen im Jahr erlaubt. Der Termin für diesen Kurs ist so gewählt, dass von Samstag auf Sonntag ein Nachtfischen stattfindet. Optional ist die nächtliche Fischerei auf Zander mit Kunstködern, wer lieber relaxen möchte, kann dies auch gern vom Ufer aus mit totem Köderfisch am Grund tun.
Termin:
21. und 22. August 2010
Ablauf:
Tag 1: Vertikalangelei, Nachtangeln mit Köderfisch
Tag 2: Schleppangeln, Drop-Shot
Kosten:
€ 165,- pro Person
Inklusive:
• 2-Tages-Lizenz samt zusätzlichem Fangkontingent fürs Nachtfischen
• E-Boote bzw. Ruderboote für max. 3 Personen pro Boot
• Stellplatz für Zelt am Campingplatz „Seecamping Ottenstein“ bei 2 Personen pro Zelt und sämtlichen Abgaben
• Leihgerät (Köder können bei Bedarf vor Ort erworben werden)
• Guiding für die gesamte Kursdauer
Exklusive:
• Gästekarte für Niederösterreich um € 15,-
• Verpflegung
Teilnehmerzahl:
• 6 – 12 Personen
Buchung:
Achtung die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Anmeldung per email an: seminare@angelforum.at
Gewässerinformationen:
Fischradar.com
Zu Besuch bei Mag. Bernhard Berger am Kamp
Letzten Montag habe ich es endlich wieder einmal geschafft, Bernhard an seinem Hausgewässer zu besuchen. Er hat mittlerweile die ganze Lizenzausgabe inne, kümmert sich um Besatz und andere Maßnahmen rund um das Gewässer und bietet obendrein noch Guidingtouren an.
Wir starteten gemütlich um 08:00 Uhr mit einem ordentlichen Kaffee in Bernhard’s Blockhaus ganz in der Nähe des Bootsanlegesteges. Auf dem Plan stand Vertikalangeln auf Zander. In den letzten Tagen waren immer wieder gute Stückzahlen erwischt worden, aber die Größe ließ noch zu wünschen übrig, wobei auch ein 65er Zander durchaus Spaß machen kann.
Frisch gestärkt machten wir die neue Witti Zille mit 6m Länge und 2 gepolsterten “Kampfstühlen” startklar und flitzten mit dem leistungsstarken Elektromotor Richtung Hot-Spot Nummer 1. Es dauerte nicht allzulange und Bernhard konnte auf seinen Lieblingsköder, einen weiß-glitter-schwarzen Kopyto Klassik einen kleinen Zander auf ca. 10m Wassertiefe überlisten und dann noch einen beim Einholen kurz vor dem Boot. Die Fische waren noch immer sehr dunkel gefärbt, trugen also noch ihr Laichkleid und wanderten sofort wieder zurück ins rötliche Wasser des Kamp. Etwas später bekam auch mein Freund Thomas einen Biss und konnte ebenfalls einen Zander landen, leider auch Marke Kinderstube. Nach einem Platzwechsel hatte ich einen schönen Biss auf einen HS-Shad, konnte ihn aber leider nicht verwerten …
Und dann war Sendepause. Wir befischten den ganzen Nachmittag lang die schönsten Stellen mit verschiedensten Gummiködern und Führungsstilen, konnten aber lange Zeit keinen Fisch mehr zum Biss überreden. Bernhard meinte noch, jetzt wirds Zeit, etwas herumzuexperimentieren und konnte schließlich doch noch einen kleinen Zander erwischen auf einen No Action Shad von Iron Claw.
Mit einem Ergebnis von 4 kleinen Zandern und einigen Fehlbissen bei stahlendem Sonnenschein ließen wir es gut sein und traten die Heimreise an. Bestimmt werde ich bald wieder antreten am Kamp, einem der besten Raubfischgewässer Österreichs.
Tight Lines,
Andreas Zachbauer
Karsten Schröder
| Norwegen | Hitra, Frøya, Smøla |
| Angelmethoden | Jiggen, Forellenfischen, Naturköderangeln, Pilken, Schleppangeln, Spinnangeln |
| Fischarten | Dorsch, Forelle, Heilbutt, Köhler (Seelachs), Leng, Lumb, Meerforelle, Plattfische, Pollack, Rotbarsch, Seeteufel, Seewolf (Katfisch), |
| Sprachen | Deutsch, Englisch |
| Kontakt/Buchung | karsten.schroeder@angelguiding.com |
Begeisterter Angler seit Kindesbeinen. Seit 2008 als Guide auf Hitra & Frøya tätig.
Bastian Busch
| Norwegen | Hitra, Frøya, Smøla |
| Angelmethoden | Jiggen, Forellenfischen, Naturköderangeln, Pilken, Schleppangeln, Spinnangeln |
| Fischarten | Dorsch, Forelle, Heilbutt, Köhler (Seelachs), Leng, Lumb, Meerforelle, Plattfische, Pollack, Rotbarsch, Seeteufel, Seewolf (Katfisch), |
| Sprachen | Deutsch, Englisch, Norwegisch |
| Kontakt/Buchung | bastian.busch@angelguiding.com |
Begeisterter Angler seit Kindesbeinen. Seit 2008 als Guide auf Hitra & Frøya tätig.
Reisebericht: Ingmarsö 2010/05
Siehe auch Ingmarsö 2007/06 & Ingmarsö 2009/05
Auch heuer traten wir – diesmal zu acht – die mittlerwele schon fast traditionelle Reise nach Ingmarsö im schwedischen Schärengarten an. Wie letztes Jahr verschickten wir unser Equipment per Spedition im Voraus. Der Eyjafjallajökull meinte es ebenfalls gut mit uns und so trudelten wir Freitag Vormittag am Flughafen Arlanda/Stockholm ein. Kurz darauf holte uns Henry (http://www.henrysskargardsservice.se/deutsch.htm) ab, unser Equipment von der Spedition im Schlepptau. Bereits kurz nach Mittag hatte wir die Unterkunft bezogen, schnappten uns die Boote und machten unsere ersten Würfe im 6 Grad kalten Wasser der Ostsee. Wie Henry uns berichtet hatte, war der Schärengarten noch 3 Wochen zuvor teilweise zugeforen, was uns bereits erahnen ließ, dass es heuer nicht ganz so einfach werden würde, die Hechte in Fahrt zu bringen.
Langer Rede kurzer Sinn, unsere Vorahnungen bestätigten sich größtenteils, was den Schwedentrip ansich aber nicht im Geringsten weniger erholsam machte. Anfang der Woche waren die Hechte noch wenig angriffslustig und wir erwischten sie vor allem auf extrem langsam geführte Köder wie z.B. suspending Swimbaits. Die meisten Bisse kamen in bis zu 3 Sekunden langen Pausen, in denen wir die Köder einfach auf der Stelle stehen ließen. Gegen Ende der Woche hatte sich das Wasser bereits von 6-7 Grad auf fast 10 Grad erwärmt und die Jerkbaits fingen an zu laufen. Ich konnte insgesamt 24 Hechte erwischen, alle in Durchschnittsgrößen. Roland schoss bereits am ersten Tag nach wenigen Würfen den Vogel ab und erwischte einen 1,15m Hecht auf seinen Lieblingsköder, den Effzett. Thomas konnte endlich seinen Frieden mit den Schwedenhechten schließen und überlistete mit dem Jerkbait einige schöne Exemplare, wo vor allem die Bisse knapp vorm Boot an der Oberfläche besonders spektakulär waren. Und auch alle anderen erwischten ihren Fisch … jetzt zu den Fotos:
Gruppenfoto:
Oben von links: Ich, Peter, Christian
Unten von links: Rudi, Christoph, Roland, Thomas, Klaus
Fangfotos:
Meine Fangliste:
Tag 1: 65cm (Go-Don), 65cm (Wildeye), 50cm (Go-Don)
Tag 2: 45cm (Go-Don), 45cm (Go-Don), 63cm (Salmo Slider)
Tag 3: 40cm (Freddy), 40cm (Freddy), 59cm (Pointer 170 HA)
Tag 4: 65cm (Hilo O), 60cm (Go-Don), 45cm (Freddy), 45cm (Wildeye), 45cm (Wildeye)
Tag 5: 76cm (Pointer 170 NP), 45cm (Wildeye), 55cm (Go-Don)
Tag 6: 84cm (Wildeye), 50cm (Go-Don), 65cm (4Play), 73cm (Go-Don)
Tag 7: 82cm (Hilo H), 67cm (Salmo Slider)
Tag 8: 50cm (Hilo H)
Meine Köderpalette:
Jackall Bros Go-Don Albino Chart Pirarucu
Storm Suspending Wildeye Swim Shad Silver Ghost
Lucky Craft S-LL Pointer 170 Hering Aurora
Lucky Craft S-LL Pointer 170 Northern Pike
Salmo Slider 12cm Real Pearch (sinking)
ABU HI-LO Jerkbait Firetiger (suspending)
ABU HI-LO Jerkbait Real Pike (suspending)
ABU HI-LO Jerkbait Red Black (suspending)
Savage Gear 4-play Liplure Green Silver 19cm (suspending)
Illex Freddy Catwalk 170 Ayu (suspending)
Tight Lines,
Andreas Zachbauer
Dirk Knöchel
| Norwegen | Hitra, Frøya |
| Angelmethoden | Jiggen, Naturköderangeln, Pilken, Schleppangeln |
| Fischarten | Dorsch, Heilbutt, Köhler (Seelachs), Leng, Lumb, Plattfische, Pollack, Rotbarsch, Seeteufel, Seewolf (Katfisch), |
| Sprachen | Deutsch, Englisch, Norwegisch |
| Kontakt/Buchung | dirk.knoechel@angelguiding.com |
Seit 2003 begeisterter Meeresangler in Dänemark und Norwegen, seit 2009 als Guide für Hitraturistservice auf Hitra & Frøya tätig.
Jürgen Boucher
| Norwegen | Hitra, Frøya |
| Neuseeland | Nordinsel |
| Angelmethoden | Big Game, Jiggen, Forellenfischen, Naturköderangeln, Pilken, Schleppangeln |
| Fischarten | Dorsch, Forelle, Hai, Heilbutt, Köhler (Seelachs), Kingfish, Leng, Lumb, Meerforelle, Plattfische, Pollack, Rotbarsch, Seeteufel, Seewolf (Katfisch), Thunfisch, Zackenbarsch |
| Sprachen | Deutsch, Englisch, Norwegisch, Französisch |
| Kontakt/Buchung | juergen.boucher@angelguiding.com |
Jürgen ist seit seinem 5. Lebensjahr ein begeisterter Angler. Von 1997-1999 bei Kingfisher Reisen tätig. Seit 1999 auf Hitra & Frøya als Guide bei Hitra Turistservice aktiv.
Neuigkeiten vom Velfjord
Wir haben nun die ersten Touren hinter uns. Der Winter ist sehr lang … auch jetzt Mai ist es noch sehr kalt, so kalt, dass der Hafenim Heggfjord am Morgen ab und an zugefroren ist. Trotzalledem wurde schon ganz gut gefangen. Bei der Tour Ende April waren es schöne Dorsche die uns beschäftigt haben … im Moment sind es die Rotbarsche und Schellfische. Dazu wieder die kapitalen Pollacks für die der Velfjord bzw. seine Nebenfjorde ja auch bekannt sind.
Beste Grüße vom Velfjord,
Ralf “Knurri” Herold
Fangbericht: Hecht mit 1,15m aus dem Mitterwasser
Thomas Mifka konnte vorige Woche einen der richtig großen Mitterwasserhecht überlisten. Er angelte im Steiniger Recht mit einer Rotfeder an der 25g Pose, als diese pötzlich unter Wasser tauchte, jedoch sofort wieder hoch kam. Im Anschluss fuhr die Pose nur leicht von rechts nach links, so als ob sich ein kleinerer Hecht mit dem Köderfisch spielen würde. Thomas setzte dennoch einen Anhieb und wusste sofort, dass es sich dabei um einen richtig großen Fisch handeln musste. Nach zirka 10-minütigem Drill konnte er den Hecht landen. Mit 1,15m sein bisher größter und ein für das Mitterwasser sehr besonderer Ausnahmefisch. Petri Heil!
Fischwaren in Österreich
Für alle Kulinariker unter uns: Ich habe eine Website entdeckt, die eine Auflistung von Herstellern von Fischwaren in Östereich anbietet.
Hechtsaison beginnt mit einem Paukenschlag! Monsterkrokodil an der 40 Pfundmarke!
Viele Worte will ich nicht verlieren, denn die Bilder sprechen für sich. Nur eines, ich habe so einen Körperbau bei einem Hecht von 125 cm nicht für möglich gehalten und so durfte ich meinen bis dahin schwersten Hecht mit den Händen stemmen. Wie klein ein knapper 90er daneben aussieht, habe ich mal als Vergleich dazu gesetzt. So bekommt man vielleicht einen Eindruck von der Kraft, Stärke und Schönheit eines solch majestätischen Fisches. Nie sollte so ein Fisch auf dem Küchentisch enden. Übrigends machte ein greller Rasselwobbler den trägen Hechten Beine.
Petri, euer Mario Prey
Testbericht: Line Winder von Sänger
Jeder von uns kennt das Problem: Wie spult man alleine möglichst straff und gleichmäßig Schnur auf eine Rolle?
In der Vergangenheit ging ich immer vor, wie folgt (nicht lachen!): Als Erstes musste ich meine Socken ausziehen und mich in einen Raum mit Teppich begeben. Danach setzte ich mich auf den Boden, die zu bespulende Rolle in der Hand. Zwischen die Zehen klemmte ich mir eine Achse, auf welcher die Schnurspule frei laufen konnte. Nun begann ich, die Schnur aufzukurbeln und presste gleichzeitig die Schnurspule (sofern rund und nicht z.B. achteckig) mit den Füßen gegen den Teppich, um die richtige Spannung auf der Schnur zu haben. Dieser, für einen Beobachter sehr seltsam anmutende Vorgang (ein Foto spare ich mir an dieser Stelle) muss natürlich bei geflochtenen Leinen immer kombiniert werden mit dem Expertentipp zum richtigen Aufspulen von geflochtener Schnur. Alles in allem eine sehr aufwendige Angelegenheit.
Vor Kurzem entdeckte ich im Handel ein kleines aber feines Accessoire, dass mir diesen Vorgang etwas erleichtern sollte und ließ mir von der Firma Sänger den sogenannten “Line Winder” schicken.
Der erste Eindruck war recht gut. Das Ding ist sauber verarbeitet und der Saugnapf hält, wenn die Oberfläche glatt ist und man ihn etwas befeuchtet sehr gut, was für den mobilen Einsatz wichtig ist. Trotzdem würde ich mir das Ding für Zuhause im Idealfall fix an einer Arbeitsplatte montieren. Der Bügel des Line Winder ist groß genug, um auch sehr breite und hohe Schnurspulen fassen zu können, sein geringer Durchmesser erlaubt es aber gleichzeitig auch, Spulen mit relativ kleinem Loch montieren zu können. Hat man die Spule erst auf die Achse geschoben, kann man sie mit einer Schraube in der gewünschten Position fixieren und dabei den Druck regulieren, den die Feder auf die Spule ausüben soll. So ergibt sich dann auch der Widerstand bzw. die Dichte der Schnurverlegung beim Aufspulen. Die Feder ist generell ausreichend stark, könnte aber für meinen Geschmack durchaus noch stärker sein, vor allem für das Aufspulen starker geflochtener Leinen.
Mein Fazit lautet: Der Line Winder von Sänger ist sein Geld wert, alleine deshalb schon, weil ich meine Socken anbehalten kann und mich nicht jedesmal zum Affen mache, will ich wiedermal meine Schnur wechseln. Gerade wenn man unterwegs ist, oder z.B. im Boot ist der Saugnapf Gold wert und auch Zuhause, wenn man keinen Platz hat, an dem man sich den Line Winder fix montieren kann.
Tight Lines,
Andreas Zachbauer
Bruno Steiner
| Spanien | Ebro |
| Tschechien | Lipno |
| Angelmethoden | Drop-Shot, Spinnangeln, Vertikalangeln |
| Fischarten | Barsch, Hecht, Schied (Rapfen), Zander |
| Sprachen | Deutsch, Englisch |
| Kontakt/Buchung | bruno.steiner(at)angelguiding.com |
Bruno Steiner angelt seit fast 40 Jahren. Die ersten Jahre hauptsächlich in der Enns in Oberösterreich auf Äschen und Forellen.
Nach einigen Jahren Pause widmete er sich den Karpfen in verschieden Teichen und Seen in Oberösterreich und Tschechien.
Seit 15 Jahren ist der Zielfisch Nummer 1 der Zander. Bis zu 10 Wochen pro Jahr fischte Bruno Steiner am Ebro in Spanien.
Seit dem Jahr 2000 befischt er intensiv den Lipno in Tschechien wo er nun auch eine Apartmentanlage für Angler mit seiner Familie betreibt.
Tackle-Box Zander Spinnfischen:
| Rute | Gamakatsu Zexxer S80XH |
| Rolle | Shimano Stella 2500 |
| Schnur | Fireline Tracer Braid 0,14 |
| Gummiköder/Softbaits | Kopyto River 14cm SPRO HS Shad 14 cm Kopyto Classic 8cm |
| Naturköder | Drachkovitch system |
Tackle-Box Zander Drop-Shot:
| Rute | Gamakatsu Anessa 80MH |
| Rolle | Shimano Stella 2500 |
| Schnur | Spiderwire 0,14, weiss |
| Gummiköder/Softbaits | FinS-Fish 4” und 5“ Salty Bites Shad 3“ und 4“ |
| Naturköder | Drachkovitch system |
Fangbericht: Nase aus dem Donaukanal
Hallo Leute,
gestern konnte ich im Donaukanal oben in Nußdorf bei der Schleuse eine richtig große Nase erwischen. Der Fisch hatte in etwa 2Kg.
Tight Lines,
Hans Wu
Fangbericht: 7Kg Karpfen aus der Donau
Eigentlich hatten Hannes und ich heute vor, im Turbinenwasser des Kraftwerks Abwinden-Asten mit großen Gummifischen und Blinkern auf Wels zu angeln, in weiser Voraussicht nahm ich mir jedoch auch meine gute alte Matchrute mit, um eventuell die eine oder andere Frühjahrsbarbe nebenbei zu beangeln.
Nach etlichen Würfen mit der Spinnrute schnappte ich mir also die Matchrute und konnte bereits beim ersten Wurf einen größeren Fisch an die Angel bekommen. Ich verlor ihn jedoch in der Strömung durch Ausschlitzen. Danach konnte ich noch einen Karpfen mit 1,5Kg und eine Barbe mit ca. 45cm landen. Jetzt war Hannes an der Reihe und es dauerte keine fünf Minuten (ich hatte in der Zwischenzeit lose Maden angefüttert um den Fischen den durch den Trubel entstandenen Argwohn zu nehmen) und Hannes bekam einen Biss – Anschlag und los gings. Diesmal hatte sich ein größerer Fisch das Madenbündel am 0,20er Vorfach geschnappt und zog unablässig Schnur ab in Richtung Strommitte. Wie stolperten dem Fisch auf der Steinschüttung hinterher und konnten ihn nach 2 fehlgeschlagenen Landeversuchen schließlich ca. 150m weiter stromab landen. Ein wirklich fetter Karpfen von ca. 7Kg Gewicht und nur 65cm Länge. Ein für die Donau sehr ungewöhnlicher Fisch, denn ähnliche Fänge aus der Vergangenheit wiesen in etwa 10-15cm mehr Körperlänge auf bei selbem Gewicht.
Tight Lines,
Andreas Zachbauer
Fangbericht: Barben aus dem Donaukanal
Hallo Leute,
gestern konnte ich im Donaukanal oben in Nußdorf bei der Schleuse meine ersten schönen Barben des heurigen Jahres überlisten. Die beiden Barben hatten in etwa 70cm.
Tight Lines,
Hans Wu
Bericht von Andreas Zachbauer in Fisch&Wasser
In der aktuellen Ausgabe von Fisch&Wasser, dem österreichischen Anglermagazin wurde ein kritischer Bericht von Andreas Zachbauer über die Entwicklung des wiener Donaukanals zu abgedruckt. Unter diesem Link könnt ihr euch den Bericht durchlesen: Fischschwärme und Nachtschwärmer
Fangbericht: 47er Huchen aus der Enns
Da sich momentan meine Lieblingsfische, also der Hecht und der Zander in der Schonzeit befinden, habe ich mich am Osterwochenende entschlossen, wiedereinmal den Forellen in der Enns nachzustellen. Bewaffnet mit meiner 2,70m langen Browning Epoxy Trout mit 10-40g Wurfgewicht bestückt mit der Shimano Twin Power 1500 mit einer weißen 0,10er Spiderwire und einem 0,22er Fluorocarbon-Vorfach machte ich mich also daran, meine kleinen Gummifische, Wobbler und Blinker variantenreich in der Enns zu präsentieren. Plötzlich bekam ich in einer ausgespülten Außenkurve einen heftigen Biss und wusste sofort, dass es sich dabei um einen etwas größeren Fisch handeln musste. Der Drill am feinen Gerät ließ wirklich nichts zu wünschen übrig und ich war nicht wenig überrascht, als plötzlich ein Huchen an der Oberfläche auftauchte. Um den untermaßigen Fisch von 47cm, der sich noch dazu gerade in der Schonzeit befindet auch möglichst schonend zurüksetzen zu können, verzichtete ich auf den Kescher, machte noch schnell ein Foto und landete ihn mit der Hand. Der Haken saß ganz vorne im Maul und ich konnte den makellosen Huchen sogleich wieder in die Freiheit entlassen. Als Köder verwendete ich übrigens einen 7cm langen Kopyto Classic in der Farbe grün-glitter-schwarz.
Tight Lines,
Andreas Zachbauer
Rückblick Fisch in Messe

Wie ihr wisst, war ich vor zirka 2 Wochen auf der Fisch in Messe am Wundschuhersee in der Steiermark. Michael Grossegger, seines Zeichens Guide auf Angelguiding.com und Inhaber des Online-Shops Kunstkoeder.at hatte mich eingeladen, seine neuesten Köder der Firmen Lucky Craft und Jackson direkt vor Ort vorzuführen, zu testen und seinen Kunden näher zu bringen.
Die Messe selbst war augezeichnet organisiert, es mangelte weder an Ausstellern noch Besuchern, geschweige denn diversen Gaumenfreuden. Für mich als eingefleischter Raubfischangler war, neben den vielen vielen Messeständen zum Thema Karpfenangeln vor allem der Stand von Kunstkoeder.at interessant. Obwohl ich Michael schon länger kenne, hat er mich mit seinen neuesten Köderimporten überrascht. Auch die von ihm zur Verfügung gestellten Ruten von Skeet Reese und Lucky Craft leisteten hervorragendende Dienste. Wir konnten beim Testangeln einige Forellen und auch Zander fangen. Leider wurden auch einige Karpfen gehakt.
Neben den ungeschlagenen Real Baits von Lucky Craft haben es mir zwei Köder besonders angetan. Zum ersten der Lucky Craft Bulldog, ein Oberflächenköder der anderen Art. Nicht nur seine Rasseln machen jede Menge Wirbel, auch sein “Außenborder”, also der Propeller am Heck des Köders und seine bullige Bauweise machen jede Menge Radau. Meiner Meinung nach ein zukünftiger Top-Köder für raubende Welse und große Hechte!
Mein zweiter Favorit ist der “The Shad” Gummifisch von Jackson. Ich denke, besonders fürs Huchen- und Hechangeln und für Gewässer mit vielen Aiteln ist dieser Köder eine perfekte Imitation der Beutefische. In den nächsten Wochen und Monaten werde ich mich ausführlich dieses Ködern widmen und euch meine Erfahrungen mitteilen.
Übrigens: Am Samstag, 18.September 2010 gibt es eine reine Raubfischmesse am Wundschuher See. Ich werde natürlich wieder vor Ort sein mit Michael Grossegger und Kunstkoeder.at und hoffe, euch dort anzutreffen, um ein wenig fachsimpeln zu können.
So long and tight lines,
Andreas Zachbauer




















































































