Reisebericht: Kampstausee 2010/06
Letzten Montag habe ich es endlich wieder einmal geschafft, Bernhard an seinem Hausgewässer zu besuchen. Er hat mittlerweile die ganze Lizenzausgabe inne, kümmert sich um Besatz und andere Maßnahmen rund um das Gewässer und bietet obendrein noch Guidingtouren an.
Wir starteten gemütlich um 08:00 Uhr mit einem ordentlichen Kaffee in Bernhard’s Blockhaus ganz in der Nähe des Bootsanlegesteges. Auf dem Plan stand Vertikalangeln auf Zander. In den letzten Tagen waren immer wieder gute Stückzahlen erwischt worden, aber die Größe ließ noch zu wünschen übrig, wobei auch ein 65er Zander durchaus Spaß machen kann.
Frisch gestärkt machten wir die neue Witti Zille mit 6m Länge und 2 gepolsterten “Kampfstühlen” startklar und flitzten mit dem leistungsstarken Elektromotor Richtung Hot-Spot Nummer 1. Es dauerte nicht allzulange und Bernhard konnte auf seinen Lieblingsköder, einen weiß-glitter-schwarzen Kopyto Klassik einen kleinen Zander auf ca. 10m Wassertiefe überlisten und dann noch einen beim Einholen kurz vor dem Boot. Die Fische waren noch immer sehr dunkel gefärbt, trugen also noch ihr Laichkleid und wanderten sofort wieder zurück ins rötliche Wasser des Kamp. Etwas später bekam auch mein Freund Thomas einen Biss und konnte ebenfalls einen Zander landen, leider auch Marke Kinderstube. Nach einem Platzwechsel hatte ich einen schönen Biss auf einen HS-Shad, konnte ihn aber leider nicht verwerten …
Und dann war Sendepause. Wir befischten den ganzen Nachmittag lang die schönsten Stellen mit verschiedensten Gummiködern und Führungsstilen, konnten aber lange Zeit keinen Fisch mehr zum Biss überreden. Bernhard meinte noch, jetzt wirds Zeit, etwas herumzuexperimentieren und konnte schließlich doch noch einen kleinen Zander erwischen auf einen No Action Shad von Iron Claw.
Mit einem Ergebnis von 4 kleinen Zandern und einigen Fehlbissen bei stahlendem Sonnenschein ließen wir es gut sein und traten die Heimreise an. Bestimmt werde ich bald wieder antreten am Kamp, einem der besten Raubfischgewässer Österreichs.
Tight Lines,
Andreas Zachbauer








